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Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS in Alzenau © K Dobberke
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Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS

Die Projektgruppe IWKS hat mit interdisziplinären Forschungsteams aus den Fachbereichen Umweltmanagement, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, (Mikro-)Biologie, Ökotrophologie, Chemie und Physik, die Tätigkeit aufgenommen und wird innerhalb der nächsten Jahre weiter gefestigt. Allein im Jahr 2014 wurden 20 weitere Mitarbeiter eingestellt. Schwerpunkte der Arbeiten in Alzenau sind die Entwicklung von neuartigen Verfahren für Wertstoffkreisläufe sowie strategische Ausarbeitungen zur Kritikalität von Rohstoffen. In Kooperation mit der Stadt Alzenau und mit der Hochschule Aschaffenburg konnte ein zusätzliches anwendungsnahes Forschungsgebiet etabliert werden, das sich mit recyclinggerechtem Design beschäftigt. Diese erste Aufbauphase ist erfolgreich abgeschlossen.

Der Freistaat stärkt Nordbayerns Wirtschaft sowie Forschung und Entwicklung: Die Fraunhofer Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS hat im Oktober 2014 in Alzenau einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 12,5 Millionen Euro für die Aufbauphase II erhalten. Überreicht wurde der Bescheid von Ilse Aigner, Bayerns Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Mit der Bewilligung unterstützt das Land Bayern den weiteren Ausbau der Projektgruppe IWKS, nachdem die unter dem Dach des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC agierende Einrichtung in Alzenau und Hanau die erste Aufbauphase erfolgreich absolviert hat.

Mit der bedeutenden Förderung der Projektgruppe IWKS in Alzenau durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie kann nun das Gesamtkonzept weiter umgesetzt werden. Im Zuge der strategischen Planung des Freistaats, die wirtschaftliche Entwicklung im Norden Bayerns zu fördern und zu stärken, richtet sich besonderes Augenmerk auf innovative anwendungsorientierte Forschung. „Ressourceneffizienz, Recycling und der Ersatz von schlecht verfügbaren Rohstoffen sind wichtige Zukunftsthemen. Dies wurde hier am bayerischen Untermain schon früh erkannt und mit der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS in Alzenau und Hanau ein innovatives bayerisch-hessisches Gemeinschaftsprojekt realisiert. Durch den weiteren Ausbau der Projektgruppe wird die angewandte Forschung hier in der Region nachhaltig gestärkt und den Unternehmen ein wertvoller Partner für Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Verfügung gestellt“, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bei der Bescheidübergabe im Kreise geladener Gäste aus Wirtschaft und Politik.

In den drei Jahren seit Gründung der Projektgruppe IWKS in Alzenau konnte die junge Forschungseinrichtung mit einem rasanten Wachstum und einer intensiven Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen einerseits und einer hervorragenden Vernetzung mit der Hochschule Aschaffenburg sowie den Universitäten in Würzburg, Augsburg, Darmstadt und Gießen andererseits die hohen Erwartungen erfüllen, die in sie gesetzt wurden.

In der nun folgenden zweiten Aufbauphase erfolgt weiterer personeller Aufbau als Grundlage für ein später mögliches eigenständiges Fraunhofer-Instituts in Alzenau. Dabei stehen die Entwicklung und der Ausbau von Forschungs- und Industrieprojekten im Mittelpunkt.

Kontakt

Herr Prof. Dr. Rudolf Stauber
Brentanostraße 2
63755 Alzenau

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