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Jüdischer Friedhof
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Jüdischer Friedhof

Jüdisches Leben begann im Bereich der heutigen Stadt Alzenau Ende des 17. Jahrhunderts, nach dem Dreißigjährigen Krieg. In Hörstein und kurze Zeit später in Alzenau entwickelten sich eigene Kultusgemeinden. Epochen der gegenseitigen Achtung und Toleranz sowie der Gestaltung gemeinsamen Bürgersinns verbinden sich leider mit einem aus unverständlichem Hass entspringenden Wahn gegen Mitmenschen im engen Lebenskreis der örtlichen Gemeinschaft.

Der Jüdische Friedhof in Hörstein wurde um 1812 angelegt. Er ist einer von 129 jüdischen Friedhöfen in Bayern und steht im Eigentum des Landesverbandes Israelitischer Kultusgemeinden in Bayern. In dessen Auftrag pflegt die Stadt Alzenau die Anlage.

Der Friedhof in der Flurabteilung "Am neuen Berg" diente als Gemeindefriedhof für Alzenau, Hörstein und Wasserlos bis 1938.

Nach jüdischem Brauch legt man auf das Grab bzw. den Grabstein einen kleinen Stein als Zeichen des Besuches, was auf dem Hörsteiner Friedhof bis heute praktiziert wird.

In der Reihe "Alzenauer Beiträge zur Heimatgeschichte" ist der Band 2 unter dem Titel "Ehre deine Eltern. Der jüdische Friedhof in Hörstein" erschienen. Das Buch (Autor: Oded Zingher), herausgegeben von der Stadt Alzenau mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken und der Familie Manko (USA), ist an der Stadt-Info im Rathaus erhältlich.

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